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Bericht zum 1. Spieltag der Damen 1 am 06.10.2018

Beide Spiele erst im Tiebreak entschieden

Volleyballerinnen nehmen drei Punkte mit nach Hause

Bad Windsheim/Ansbach – Die Damen I der Windsheimer Volleyballabteilung hatten am Samstag ihren Bezirksliga-Saisonauftakt in Ansbach. Während gegen den TSV II nach einem schönen Spiel das 3:2 am Ende für Bad Windsheim stand, war es gegen den SV Rednitzhembach umgekehrt. In der Tabelle reihen sie sich damit nach dem ersten Spieltag auf Platz vier ein.

Um für sämtliche nachrückende Jugendspielerinnen die Option für Einsätze in der zweiten Mannschaft offen zu halten, wurden einige grundsätzlich in der Reserve gemeldet, um dann ab dem zweiten Spieltag auch in der Ersten über das Jugendspielrecht beliebig oft zum Einsatz kommen zu können ohne sich festzuspielen. Für den ersten Spieltag der Damen I bedeutete dies jedoch mit nur sieben Spielerinnen eine stark dezimierte Mannschaft und gleichzeitig einige Positionsverschiebungen. Eine gewisse Nervosität und Unsicherheit war im ersten Satz gegen Ansbach noch offensichtlich, ein freies, überlegtes Aufspielen war noch nicht ausreichend möglich. Zudem stand schon beim 3:2 eine Schrecksekunde an, als Jana Knörr nach einer unglücklichen Landung wegen Nackenproblemen ausgewechselt werden musste. Für sie kam Carmen Leonhardt zum Einsatz und Bad Windsheim ging trotz der Aufregung zunächst in Führung. Zur Satzmitte glich Ansbach aus und macht die wichtigen Punkte am Ende zum 25:22. Dass die Windsheimer Leistung allerdings noch ausbaufähig war, war klar und dies stellten sie dann im zweiten Satz auch unter Beweis. Von Anfang an gingen sie in Führung, insbesondere die Windsheimer Annahme kam sehr stabil, schnelle Angriffe über die Mitte waren möglich, sodass sich fast jeder gegnerische Aufschlag auf Anhieb zurückgewinnen ließ. Herausragend dabei waren sicherlich Mittelblockerin Anne Rieger, die auch zum schnellstmöglichen Tempo immer wieder anspielbereit war, während Nadine Schönstein über Außen im gegnerischen Feld häufig die größten Lücken ausmachte und diese kontrolliert anspielte. Ein deutliches 25:15 war das Resultat und damit der Satzausgleich. Der dritte Satz begann dann erst einmal mit starken Aufschlägen des TSV Ansbach, sodass Windsheim schon 0:6 zurücklag. Die Antwort kam allerdings prompt durch eine Aufschlagserie von Julia Leonhardt, die schon beim 10:9 wieder eine kleine Führung für Bad Windsheim brachte. Der restliche Durchgang war ein spannendes Hin und Her mit dem glücklicheren Ende für den TVW (25:22). Im vierten Satz hätten sie daher die Möglichkeit gehabt, das Spiel zu entscheiden, doch der TSV Ansbach machte noch einmal Ernst. Wieder stand am Anfang eine 6:0-Führung für die Gastgeber und dieses Mal war es ein deutlich härteres Stück für Bad Windsheim dennoch denn Anschluss nicht ganz zu verlieren. Eine Aufschlagserie der glücklicherweise schnell wieder einsatzfähigen Jana Knörr brachte beim 19:18 sogar noch einmal kurz die Führung. Trotzdem gelang dem TSV Ansbach II mit einem 25:22 der Satzausgleich und die Teams gingen in den Tiebreak. Hier ließen beide Mannschaften keine nennenswerten Punktefolgen für den Gegner zu. Vermutlich gewann das Team mit dem in diesem Moment glücklicheren Händchen – Bad Windsheim ist mit dem 15:13 der doch überraschende 3:2-Erfolg gelungen.

Im zweiten Spiel des Tages zwischen Ansbach und Rednitzhembach wurde schon deutlich, dass auch der Aufsteiger ein schweres Stück Arbeit werden würde. Der SV stand gut in der Abwehr, brachte selbst unmögliche Bälle zurück und war in den eigenen Angriffsaktionen schwer zu lesen. Der erste Satz verlief lange ausgeglichen bis zum 19:19, dann allerdings wurde dem SV das Zepter überlassen und der erste Durchgang ging mit 25:21 an Rednitzhembach. In den nächsten beiden Sätzen war es zwar harte Arbeit und doch gelang der Spielaufbau gut genug, um selbst alle Optionen zu haben und Druck auszuüben. Mit 25:13 und 25:17 gingen die Sätze zwei und drei deutlich an die Kurstädterinnen. Wieder hatten sie also im vierten Satz die Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden. Entgegen aller fester Vornahmen, dieses Niveau noch für einen Satz zu halten, obwohl die Kräfte nach anspruchsvollen, langen Spielen und dünner Spielerdecke doch spürbar schwanden, gelang kein guter Einstieg. Es schlichen sich Nachlässigkeiten in der Annahme und leichte Fehler im gesamten Spielaufbau ein, während auf der anderen Seite alles zu gelingen schien. Mit 25:19 verlängerte Rednitzhembach das Spiel in den Tiebreak. Hier standen die Karten jedoch weiterhin für Rednitzhembach, - bei sage und schreibe 1:8 fand der Seitenwechsel statt, doch weiterhin kann von Aufgabe nicht die Rede sein. Mit höchster Anstrengung versuchte sich das Team noch einmal zu pushen, zwang den Gegner bei 9:13 noch einmal zu einer Auszeit. Doch beim 10:15 war der Tiebreak und damit das Spiel verdient für Rednitzhembach entschieden, wobei Bad Windsheim in der Bilanz sogar fünf Punkte mehr für sich entschieden hatte.

Schon am nächsten Samstag steht der nächste Spieltag an, dann aber voraussichtlich mit breiterem Kader.

TV Bad Windsheim: Friedl, Grau, C. und J. Leonhardt, Knörr, Rieger und Schönstein

Tabelle Damen 1

Bezirksliga 2018/19

Platz Mannschaft              Spiele Punkte
1. TSV Ansbach 2 4 10
2. TV Bad Windsheim 4 9
3. TV Fürth 2 2 6
4. TSV Zirndorf 2 2 6
5. TSV Ebermannstadt 4 6
6. SV Rednitzhembach 4 4
7. SB Uffenheim 4 2
8. TV Erlangen 2 6 2

Stand: 20.10.18

Quelle: volley.de

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