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Bericht zum 4. Spieltag der Damen 1 vom 01.12.2018

TV-Volleyballerinnen haben im Spitzentreffen das Nachsehen

Bad Windsheim/Ansbach – Die Bezirksliga-Volleyballerinnen des TV 1860 Bad Windsheim hatten am vergangenen Samstag einen schweren Spieltag zu bestreiten. Mit dem TSV Ansbach II und dem TV Fürth II warteten die Spitzenteams der Tabelle, wo trotz großem Kampfgeist nur ein 2:3 und ein 1:3 und damit für die Tabelle nur ein Punkt zu holen war.

Der Spieltag begann mit der Begegnung zwischen Ansbach und Fürth, die in einem langen Krimi mit 3:2 für Fürth endete.

In der nächsten Partie stand dann der TVW den Gastgeberinnen gegenüber. Beide Teams starteten ausgeglichen ins Spiel, bevor eine Aufschlagserie von Nadine Baltrusch eine 15:11-Führung brachte. Dieses Punktepolster sollte ausreichen, um mit 25:22 den ersten Satz zu holen. Der zweite Durchgang war dann etwas wechselhafter, wobei Ansbach bereits über längere Strecken in Führung lag. Höhepunkt war ein Rückstand von 10:18, den Jana Knörr durch eine 7-Punkt-Aufschlagserie in Kombination mit erfolgreicher Abwehrarbeit des ganzen Teams jedoch noch einmal entkräften konnte. In der Endphase sorgten weitere gute Aufschläge durch Amy Veit für genug Druck, dass nochmals eine kleine Serie entstand. Mit dem jetzt schon deutlich knapperen Ergebnis von 25:23 holte sich Bad Windsheim auch den zweiten Satz und damit schon einen sicheren Punkt für die Tabelle. Im dritten Satz kappelten sich die Teams weiterhin sehr ausgeglichen um jeden einzelnen Punkt. Während Ansbach zu Beginn etwas vorne lag, war zur Satzmitte Bad Windsheim leicht im Vorteil, was sich bis zum 23:19 ausbaute. Nun konnten allerdings insbesondere die starken Aufschläge, die im Gegensatz zu den ersten Sätzen in großer Konstanz gelangen, nicht mehr entkräftet werden, Windsheim konnte den Satzverlust mit 23:25 nicht mehr vermeiden. Diese gelungene Wendung unter großem Druck in letzter Sekunde gab Ansbach Auftrieb und Sicherheit und die Anstrengung des vorher schon bestrittenen 5-Satz-Spiels war nicht mehr zu erkennen. Schließlich hatte Bad Windsheim auch im nächsten Durchgang Gelegenheit den Sack zuzumachen, was die Gastgeberinnen nicht einschüchterte – wieder entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ein Hin und Her des Aufschlagrechts. Wieder mit dem besseren für Ende für Ansbach, wieder ein 23:25 aus Windsheimer Sicht, was das Spiel – wieder einmal - in den Tiebreak verlängerte.

Hier hatte die Annahme ihr Selbstvertrauen scheinbar komplett verloren. Der erste Ball kam wenn überhaupt zu ungenau, Zuspiel und Angriff kamen in der Folge unter Druck. Sage und schreibe 7:0 führte Ansbach schon, was durchaus eine Vorentscheidung darstellte. Beim 15:7 war der Tiebreak und das Spiel für den TSV entschieden und die Enttäuschung auf Windsheimer Seite groß, vor allem aufgrund der Tatsache sich im Tiebreak dermaßen unter Wert verkauft zu haben. Die vorigen Sätze waren ein weiteres typisches Spiel dieser beiden Gegner auf Augenhöhe.

Trotzdem gingen sie die nächste Partie gegen den TV Fürth 1860 gut an. Grundlegend fand die Annahme zu ihrer Sicherheit zurück, Angriffe konnten variabel aufgebaut werden. Der Gegner war nach der Spielpause noch nicht wieder zurück im Spiel, was ein deutliches 25:17 für Bad Windsheim ermöglichte. In den folgenden drei Sätzen schlichen sich in sämtlichen Spielbereichen zunehmend mehr Fehler ein. Annahmen und Abwehr wackelten, Zuspiele wurden ungenauer und im Angriff zeigte sich eine ungewohnt hohe Fehlerquote. Windsheim fand an diesem Tag zu keiner Zeit in einen leicht laufenden Spielfluss, wie dies am letzten Spieltag so erfrischend der Fall war. Alles musste unter Anstrengung erkämpft werden und die nötige Konzentration konnte nicht aufrecht erhalten werden. Die kommenden Sätze ähnelten sich alle – Windsheim führte zu Satzbeginn, ließ sich aber im Verlauf die Butter vom Brot nehmen. Mit 21:25, 21:25 und 18:25 verlor Windsheim die Durchgänge und somit das Spiel ohne zählbare Punkte mit 1:3.

Das subjektive Bewusstsein an diesem wichtigen Spieltag trotz allen anderen Vornahmen zu „verkopft“ und ohne jede Lockerheit gespielt zu haben, damit unter den eigenen Möglichkeiten geblieben zu sein, stellt im Nachhinein den größten Wermutstropfen dar. Die objektive Einschätzung dieser Spielergebnisse gegen die Favoriten könnte an sich durchaus zufriedenstellen, ebenso wie die Tatsache, dass an dem Tag auch die beiden Jugendspielerinnen Amy Veit und Maja Ehrmann zu Einsätzen kamen und ihre Aufgaben in sämtlichen Spielelementen auch auf dem hohen Niveau überraschend souverän und abgeklärt gemeistert haben.

TV Bad Windsheim: Baltrusch, Ehrmann, Friedl, Grau, Knörr, C. und J. Leonhardt, Rieger, Schönstein und Veit.

Tabelle Damen 1

Bezirksliga 2018/19

Platz Mannschaft              Spiele Punkte
1. TSV Ansbach 2 4 10
2. TV Bad Windsheim 4 9
3. TV Fürth 2 2 6
4. TSV Zirndorf 2 2 6
5. TSV Ebermannstadt 4 6
6. SV Rednitzhembach 4 4
7. SB Uffenheim 4 2
8. TV Erlangen 2 6 2

Stand: 20.10.18

Quelle: volley.de

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