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Bericht zum 3. Spieltag der Damen 1 am 16.11.2019

Volleyballerinnen präsentieren sich wackelig

Und dennoch kommen weitere fünf Punkte auf die Haben-Seite

Bad Windsheim. Ihren dritten Spieltag der Bezirksliga traten die Damen 1 der SG Bad Windsheim/Uffenheim zuhause in der Dreifachturnhalle an, wo die beiden Aufsteiger vom VC Katzwang-Schwabach 2 sowie der TSV 2000 Rothenburg empfangen wurden. Im Grunde genommen waren es zwei Zitterpartien, die der SG nach 3:2 und 3:0 glückerlicherweise dennoch fünf Punkte bescherten. Die noch ungeschlagene SG darf somit trotz eher unterdurchschnittlicher Leistung weiterhin den Platz an der Sonne behalten.

Im ersten Spiel stand der VC Katzwang-Schwabach gegenüber, der von vergangenen Spielzeiten durchaus noch im Kopf geblieben ist und zwar als unangenehmer Gegner, der die eigenen Schwächen gekonnt ausnutzt und gleichzeitig selbst eine schwer zu knackende Block- und Abwehrarbeit aufweist. So sollte es auch in diesem Spiel kommen. Die SG tat sich schwer, das gegnerische Spiel zu lesen, stand noch zu träge und reagierte dadurch zu langsam. Ein druckvoller eigener Aufbau war damit nicht möglich und ein ernüchterndes 18:25 war die Folge. Dank des breiten Kaders an diesem Tag konnte in veränderter Aufstellung der zweite Satz begonnen werden, wo sich das Blatt um 180° drehte. Nun war die SG das tonangebende Team, stabile Annahmen ermöglichten druckvolle Angriffe über die Mitte, sodass sich auch auf den Außenpositionen die Blocksituation entspannte. Überaus klar mit 25:11 glich die SG nach Sätzen aus. Warum auch immer – es folgte wieder ein Einbruch in Satz drei. Von Beginn an zog der VC davon, bei 24:15 konnten die „Hyänen SBU“ zwar mit fünf Punkten in Folge noch einmal kurz Hoffnung schöpfen, doch diese Phase kam zu spät. Beim 25:20 war der Satz entschieden. Hin und her ging es dann noch im vierten Satz, wo die Gastgeberinnen leicht im Vorteil starteten, zwischenzeitlich jedoch auch wieder 16:20 hinten lagen und erst in der Endphase noch einmal das Herz in die Hand nahmen. Mit 25:23 hielten sie dem Druck stand und konnten nach Sätzen ausgleichen. Auch der Tiebreak lief alles andere als klar, die Führung wechselte zwischen den Teams und als die SG am Ende 15:13 gewann, war die allgemeine Erleichterung groß, dass aus diesem kuriosen Spiel immerhin zwei Punkte behalten werden konnten.

Im zweiten Spiel bekam man es dann mit dem TSV 2000 Rothenburg zu tun. Im ersten Durchgang lagen beide Teams gleichauf bis Rothenburg am Ende eine Aufschlagserie von sechs Punkten bis zum 24:20 gelang. Dies konterte Zuspielerin Nadine Baltrusch postwendend und konnte ebenfalls sechs Mal in Folge bis zum 26:24 zum Aufschlag schreiten. In dieser Phase hat sich auch die Einwechslung von SBU-Nachwuchstalent Katja Stahl überaus bewährt, die sowohl in Annahme wie auch Angriff wertvolle Aktionen zeigte. Im zweiten Satz konnte sich die SG dann zum Ende hin immer längere Punkteserien erspielen, sodass dieser Durchgang deutlicher mit 25:18 an die Gastgeberinnen ging. Nun bestand die Möglichkeit das Spiel im nächsten Set unter Dach und Fach zu bringen und das gelang zumindest ausreichend gut. Die SG hatte immer wieder statische Phasen und wirkte etwas unkonzentriert und doch lösten sie immer rechtzeitig wieder die Handbremse, um mit 25:21 auch diesen Satz zu gewinnen.

Zwar gehen Spielerinnen, Trainer und wohl auch das Publikum mit etwas gemischten Gefühlen aus diesem Spieltag und doch kann man mit dem Ergebnis durchaus sehr zufrieden sein, zumal auch die direkten Verfolger in ihren Spielen Federn lassen mussten. Die SG ist weiter ungeschlagen und hat aus sechs Spielen nur einen Punkt abgegeben – eine Bilanz, die sich weiterhin sehen lassen kann, wenn auch klar wird, dass einfach alles rund laufen muss, um den von außen erwachenden Erwartungen weiterhin gerecht zu werden.

SG TVW/SBU: Baltrusch, Friedl, Frühwirth, Grau, Knörr, C. und J. Leonhardt, Lischka, Schönstein, Seubert, K. und N. Stahl